Ursprung des Hamsters....

Ursprung des Hamsters

Der Hamster, Mesocricetus auratus, wurde erstmals 1839 in Syrien entdeckt. Etwa 40 Jahre später wurden die ersten Hamster nach England importiert. 1910 starben die letzten Nachkommen, der eingeführten Hamster und galten bis 1930 als ausgestorben.

Etwa zur Gleichen Zeit fand man in Mount Appo ein Nest eines Goldhamsters, dessen Nachkommen zur Universität nach Jerusalem gebracht wurden. Die anfänglichen Zuchtversuche verliefen allerdings sehr unbefriedigend, da 4 der 8 Hamster entwischten und ein Weibchen bei Revierkämpfen mit dessen Geschwistern starb. Die verbliebenen 2 Weibchen und ein Männchen vermehrten sich allerdings so gut, dass die Universät nach einem Jahr um die 364 Jungtiere vorweisen konnte.

Einige der Nachkommen wurden zu Forschungszwecken nach England gebracht, wo dessen Zucht weitergeführt wurde. Nachdem Nachkommen in die Öffentlichkeit gelangten, wurde der Hamster immer beliebter. Durch gezielte Verpaarungen und bestimmten Mutationen entstanden weitere Farb- und Fellvarianten.

Aufgrund dessen, dass erst spät neue Wildhamster eingefangen und in die bestehende europäische "Zuchtlinie" eingekreuzt wurden, verstärkt sich der Verdacht, dass die Mehrzahl der heutigen Hamsterpopulation von den 3 verblieben Hamstern aus Jerusalem abstammen.

Lebensraum des Hamsters

Den Mesocricetus auratus findet man in der Hochebene von Aleppo in Nord-Syrien. Beobachtungen zufolge legt der Hamster in bewirtschafteten Feldern unterirdische Gänge an und ernährt sich von Ackerfrüchten, Blüten, Kräutern, Samen, sowie Insekten, Würmer und anderen Kleintieren. Leider wird der wildlebende Hamster in Syrien als Schädling angesehen, sodass sich dort sein Lebensraum drastisch verkleinert hat und er als bedrohte Art angesehen wird.

Da das Nahrungsangebot ausserhalb der Erntezeit nicht üppig ausfält, muss der Mittelhamster bei seiner Nahrungssuche sehr weite Strecken zurücklegen und heißt daher ein sehr großes Revier als Seins.

Der Hamster hat sich erstaunlich gut dem Klima angepasst und verweilt bei heißen Temperaturen in seinen unterirdischen Tunnelsystemenen, die bis zu einem Meter in der Tiefe liegen können. In den Sommertagen sammelt er so Nacht für Nacht Vorräte für den Winter. Zur kalten Jahreszeit überwintert er in seinem Bau und ernährt sich von den gesammelten Vorräten.